Thunfische in Gefahr!

 

von Franziska Nagel,

Quelle n-tv

 

Thunfisch ist der beliebteste Speisefisch. Deshalb sollen seine Bestände seit den 1950er Jahren um 80 Prozent geschrumpft sein. Das heißt, dass man Thunfisch eigentlich nur noch mit schlechtem Gewissen essen kann. Jetzt ist ein Deutscher nach Australien ausgewandert und versucht, den begehrten Blauflossen-Thunfisch zu züchten, um ihn so vor dem Aussterben zu bewahren. Das ist schwer, weil die Fische in Gefangenschaft ziemlich sensibel sind.

Ein 222 kg schwerer Blauflossen- Thunfisch wurde in Tokio auf dem Fischmarkt mit Rekorderlös, für umgerechnet etwa 1,3 Millionen Euro von einer Sushi-Restaurantkette ersteigert. Der Kilogrammpreis lag über 6000 Euro. Nirgendwo auf der Welt wird so viel Blauflossen- Thunfisch gegessen wie in Japan.

Die Überfischung hat dazu geführt, dass die Art in ihrem Bestand stark gefährdet ist.

Deswegen hat unsere Biomensa jetzt auch keinen Thunfisch mehr.

Einige Arten, wie der Großaugen-Thunfisch, sind nach Ansicht von Tierschützern ernsthaft in Gefahr. Die Fische werden oft, bevor sie für ihre Fortpflanzung alt genug sind, gefangen.

Vor allem der Pazifische Großaugen-Thunfisch leide unter Überfischung. Vor allem müsste es strenge Regeln für die sogenannte Ringwadenfischerei und Fischsammler geben, mit denen große Mengen Fisch besonders schnell aus dem Meer geholt werden. Sie werden Kritikern zufolge für viele junge Fische, für Haie, Meeresschildkröten und Rochen zur tödlichen Falle.